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Klageverfahren in England, horak Rechtsanw├Ąlte

Es hat aus deutscher Sicht Vor- und Nachteile, wenn ein Gerichtsverfahren nach englischem Recht in UK durchgef├╝hrt werden kann oder muss. Die Einzelheiten hierzu h├Ąngen jedoch auch vom zugrunde liegenden Sachverhalt ab und welche Alternativen Rechtswege offen stehen.

Von Bedeutung ist auch die grosse Wichtigkeit bestehender Gerichtsentscheidungen und deren summarische Kenntnis.

Gerichtsentscheidungen in UK

Ein gro├čer Teil der Rechtsprechung der Gerichte in England und Wales kann ├Âffentlich eingesehen werden.

Alle Rechtssachen des Supreme Court und alle materiell-rechtlichen Urteile der Zivilrechtskammer des Court of Appeal (Appellationsgericht) werden ver├Âffentlicht.

Alle Urteile der Administrative Courts  (Verwaltungsgerichte), eine Auswahl der Urteile des High Court (oberstes erstinstanzliches Zivilgericht) sowie Urteile der Strafrechtskammer des Court of Appeal werden ver├Âffentlicht, wenn sie von besonderem  rechtlichen oder ├Âffentlichen Interesse sind.

Entscheidungen in  familienrechtlichen und bestimmten strafrechtlichen Verfahren k├Ânnen anonymisiert werden.

Urteile des First-tier Tribunal und des Upper  Tribunal (Schieds- und Beschwerdestellen) werden ver├Âffentlicht, wenn  sie von rechtlichem oder ├Âffentlichem Interesse sind.

Sobald ein Urteil ergangen ist, wird es normalerweise innerhalb von 24 Stunden und sp├Ątestens nach zwei Wochen ver├Âffentlicht. Ergeht das Urteil schriftlich, wird es ├╝blicherweise am selben Tag ver├Âffentlicht.

Die nachfolgenden Datenbanken mit Gerichtsentscheidungen in England sind von Bedeutung:

  • Urteile des House of Lords: Das House of Lords war bis zum 30. Juli 2009 der h├Âchste Court  of Appeal im Vereinigten K├Ânigreich.
  • Archive des Parlaments. Der Zugang zu Urteilen des House of Lords vor 1996 ist ├╝ber die Archive des Parlaments m├Âglich. In diesen werden seit 1621 Rechtsmittelsachen  und andere Aufzeichnungen ├╝ber die T├Ątigkeit des House of Lords in  seiner rechtsprechenden Eigenschaft gespeichert.
  • Website des Supreme Court. Seit 1. Oktober 2009 hat der Supreme Court des Vereinigten K├Ânigreichs  die Zust├Ąndigkeit f├╝r Rechtsfragen in allen Zivilrechtsf├Ąllen im  Vereinigten K├Ânigreich und in allen Strafrechtsf├Ąllen in England, Wales  und Nordirland ├╝bernommen.
  • Incorporated Council of Law Reporting (ICLR) ist eine karitative, rechtliche Einrichtung, die im Jahr 1865  gegr├╝ndet wurde. Sie ver├Âffentlicht eine Entscheidungssammlung der Gerichtsentscheidungen der h├Âheren und der Rechtsmittelgerichte in  England und Wales. Die meisten der Angebote k├Ânnen nur von Abonnenten abgerufen werden. Der ICLR erstellt jedoch auch WLR Daily. Dort wird innerhalb von 24 Stunden nach einem Urteil kostenlos eine  Zusammenfassung des Falls bereitgestellt
  • BAILII The British and Irish Legal Information Institute (BAILII) (Britisches  und irisches Institut f├╝r Rechtsinformationen) bietet online kostenlosen Zugang zu einem sehr umfassenden Angebot an britischen und irischen  grundlegenden juristischen Informationen, einschlie├člich der  Rechtsprechung. Die Suchfunktion erm├Âglicht die Suche nach F├Ąllen an  bestimmten Gerichten oder ├╝ber mehrere Gerichtsbarkeiten hinweg. ├ťber das Open Law Project identifiziert BAILII auch einschl├Ągige F├Ąlle aus der Vergangenheit und  stellt diese im Internet kostenlos frei zur Verf├╝gung, um die  juristische Ausbildung zu f├Ârdern

Zust├Ąndigkeiten der englischen Gerichte

Nachstehend werden die Gerichte der ordentlichen Gerichtsbarkeit in England und Wales beschrieben.

Supreme Court in UK

Seit 2009 ├╝bernahm der Supreme Court of the United Kingdom die Zust├Ąndigkeiten des Appellate Committee (Rechtsmittelausschuss) des House of Lords. Er ├╝bernahm auch die Aufgaben, die zuvor dem Judicial Committee (Justizausschuss) des Privy Council ├╝bertragen waren (der Privy Council ist die h├Âchste Rechtsmittelinstanz f├╝r mehrere unabh├Ąngige L├Ąnder des Commonwealth, ├╝berseeische Gebiete des Vereinigten K├Ânigreichs sowie Besitzungen der britischen Krone).

Der Supreme Court ist das h├Âchste Rechtsmittelgericht f├╝r Straf- und Zivilsachen im Vereinigten K├Ânigreich, au├čer f├╝r Strafsachen in Schottland, wo kein Rechtsmittel beim Supreme Court eingelegt werden kann. Ein Rechtsmittelverfahren vor dem Supreme Court wird in der Regel nur dann zugelassen, wenn die streitige Rechtsfrage von Bedeutung f├╝r die ├ľffentlichkeit ist.

Court of Appeal in England

Der Court of Appeal besteht aus zwei Abteilungen, der Strafrechtsabteilung und der Zivilrechtsabteilung, deren Verhandlungen in der Regel in London stattfinden.

Die im englischen Wirtschafstrecht interessierende Civil Division (Zivilrechtsabteilung) des Court of Appeal wird vom Master of the Rolls geleitet. Sie befasst sich haupts├Ąchlich mit Rechtsmitteln gegen Entscheidungen des High Court (bzw. seiner Abteilungen f├╝r Zivil-, Wirtschafts- und Familiensachen – Chancery, Queen's Bench und Family Division), der County Courts (Grafschaftsgerichte) in ganz England und Wales sowie bestimmter Tribunals (Schieds- und Beschwerdestellen).

In der Regel bilden drei Lord Justices (Lordrichter) einen Spruchk├Ârper. Im Rahmen ihrer Entscheidungsfindung k├Ânnen sie jede Anordnung erlassen, die das vorinstanzliche Gericht ihrer Auffassung nach h├Ątte erlassen m├╝ssen. In manchen F├Ąllen wird eine Wiederaufnahme des Verfahrens angeordnet.

Zeugen werden beim Court of Appeal selten geh├Ârt. Die Entscheidungen werden in der Regel auf der Grundlage von Schriftst├╝cken, Verhandlungsprotokollen und Ausf├╝hrungen der Rechtsanw├Ąlte der Parteien getroffen.

High Court in UK

Der High Court hat seinen Sitz in London, kann aber Verhandlungen auch in anderen Teilen Englands oder in Wales abhalten. Der High Court kann sich mit nahezu allen Zivilsachen befassen, wenngleich er sich in der Praxis auf gr├Â├čere und komplexere F├Ąlle konzentriert.

Er besteht aus drei Abteilungen:

Die Queen's Bench Division, die gr├Â├čte dieser Abteilungen, behandelt eine gro├če Bandbreite von Zivilsachen. Hierzu geh├Âren Klagen auf Schadenersatz aus Vertragsverletzung und unerlaubter Handlung, Verleumdungsklagen, Rechtsstreitigkeiten in den Bereichen Handel, Technologie und Bauwesen sowie seerechtliche Streitigkeiten (Zivilprozesse im Zusammenhang mit Schiffen, in denen es z. B. um Kollision, Besch├Ądigung der Ladung oder Bergung geht).

Die Chancery Division ist vor allem f├╝r Eigentumsfragen zust├Ąndig, darunter Nachlassverwaltung, Auslegung von Testamenten, Patente und geistiges Eigentum, Insolvenzen sowie Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Kapital- und Personengesellschaften.

Die Family Division verhandelt komplexere Scheidungssachen und damit verbundene Unterhalts- und Ehesachen. Ferner befasst sich diese Abteilung mit Sorgerechtssachen, die Kinder betreffen (insbesondere im Zusammenhang mit Vormundschaft, Adoption und Kindesentf├╝hrung), Rechtssachen im Zust├Ąndigkeitsbereich des Court of Protection (Vormundschaftsgericht) und Rechtssachen, die sich auf die medizinische Behandlung von in die Zust├Ąndigkeit des Gerichts fallenden Kindern beziehen.

Der englische Administrative Court

Der Administrative Court nimmt verschiedene Aufgaben wahr, zu denen die Verwaltungsrechtsprechung in England und Wales sowie die Dienstaufsicht ├╝ber die unteren Gerichte und die Tribunals geh├Ârt.

Divisional Courts in Grossbritannien

Bestimmte Rechtsmittel gegen Entscheidungen der unteren Gerichte werden von den Divisional Courts des High Court verhandelt, die in einer Besetzung mit mindestens zwei Richtern zusammentreten.

├ťber Rechtsmittel gegen Entscheidungen der County Courts im Zust├Ąndigkeitsbereich der Chancery Division und der Queen's Bench Division entscheiden die jeweiligen Divisional Courts.

Die Divisional Courts der Queen's Bench Division befassen sich unter anderem mit Rechtsmitteln zur ├ťberpr├╝fung von Entscheidungen der Magistrates' Courts und des Crown Court in rechtlicher Hinsicht (au├čer in Verfahren, die durch Anklage beim Crown Court eingeleitet wurden).

Ein Divisional Court der Family Division ist Rechtsmittelgericht f├╝r Entscheidungen der County Courts in Familiensachen.

County Courts in England

Die County Courts bearbeiten die Mehrzahl der Zivilsachen in England und Wales. Vereinfacht dargestellt werden die weniger komplizierten Zivilsachen von den County Courts verhandelt, die komplexeren vom High Court.

Die F├Ąlle, mit denen sich die County Courts befassen, betreffen gr├Â├čtenteils die Beitreibung von Forderungen. Zu ihren Zust├Ąndigkeiten geh├Âren jedoch auch die Wiederinbesitznahme von Immobilien (z. B. wenn Hypotheken nicht mehr abbezahlt werden), Personen- und Sachsch├Ąden sowie Insolvenzsachen. 

Einige County Courts fungieren auch als Bezirksgesch├Ąftsstelle des High Court, bei der Verfahren vor dem High Court eingeleitet werden k├Ânnen. Zudem verf├╝gen manche County Courts ├╝ber eine fachliche Zust├Ąndigkeit, damit sie weniger komplexe Rechtssachen ├╝bernehmen k├Ânnen, die andernfalls vom High Court zu entscheiden w├Ąren.

Geld-/Schadenersatzforderungen mit einem Streitwert von unter 5000 ┬ú werden in der Regel in einem besonderen Verfahren f├╝r geringf├╝gige Forderungen behandelt. Dieses soll die kosteng├╝nstige und formlose Beilegung von Streitigkeiten ohne Einschaltung eines Anwalts erm├Âglichen. Der Richter kann dabei dem Kl├Ąger und dem Beklagten mit Fragen bei der Sachverhaltsdarstellung helfen. Dar├╝ber hinaus bieten die County Courts einen internen Mediationsdienst f├╝r geringf├╝gige Forderungen an. Bei anderen streitigen Forderungen kann auch ein externer Mediator in Anspruch genommen werden.

Ferner bearbeiten die County Courts Familiensachen (Scheidungssachen, Bestimmung des Wohnsitzes von Kindern, Sorgerechts- und Adoptionssachen). Besonders komplexe Familiensachen k├Ânnen auch vom High Court verhandelt werden. Im Londoner Innenstadtbereich ist f├╝r s├Ąmtliche Familiensachen nicht der jeweilige County Court, sondern die Family Division des High Court ├╝ber ihre Hauptgesch├Ąftsstelle zust├Ąndig. Familienmediation wird ├╝ber den gerichtlichen Beratungs- und Unterst├╝tzungsdienst f├╝r Kinder und Familien (Children and Family Court Advisory and Support Service – CAFCASS) angeboten.

Crown Court in UK

Der Crown Court ist ein landesweit t├Ątiges Gericht, das seine Verhandlungen in verschiedenen St├Ądten in England und Wales abh├Ąlt. Er befasst sich mit allen schweren Straftaten, die von den Magistrates' Courts an ihn verwiesen werden. Die Verhandlung findet vor einem Richter und 12 Geschworenen aus der Bev├Âlkerung statt.

Magistrates' Courts in UK

Die Magistrates' Courts bearbeiten in erster Linie Strafsachen. Die meisten Straftaten werden von diesen Gerichten behandelt, die schwereren an den Crown Court verwiesen.

Die Magistrates' Courts befassen sich ferner mit bestimmten Zivilsachen, unter anderem Familiensachen, der Beitreibung bestimmter Forderungen wie Gemeindesteuern, Gewerbegenehmigungen (zum Beispiel Konzessionen f├╝r den Alkoholausschank), Verst├Â├čen gegen Lizenzbedingungen oder gerichtliche Anordnungen sowie Wett- und Spielstreitigkeiten.

Die meisten Rechtssachen bei den Magistrates' Courts werden von Laienrichtern (auch Friedensrichter genannt) verhandelt. Diese Laienrichter besitzen keine juristische Ausbildung. Ein Spruchk├Ârper setzt sich in der Regel aus drei Laienrichtern zusammen, die in Rechtsfragen von rechtskundigen Beisitzern beraten werden. Mit den komplexeren Rechtssachen bei den Magistrates' Courts befassen sich vollzeitbesch├Ąftigte Berufsrichter, die District Judges (Magistrates' Courts) genannt werden. Daneben gibt es teilzeitbesch├Ąftigte Deputy District Judges (Magistrates' Courts).

Rechtsanwaltsgeb├╝hren in England

Die Anwaltsgeb├╝hren und Vollstreckungskosten in England unterliegen unterschiedlichen Regelungen.

Solicitors-Kosten

Nach dem Verhaltenskodex f├╝r Solicitors, Solicitors’ Code of Conduct, sind diese verpflichtet, ihre Mandanten bestm├Âglich ├╝ber anfallende Kosten, insbesondere ├╝ber ihre Honorars├Ątze, und ├╝ber Zahlungsfristen zu unterrichten.

Dies schlie├čt eine Beratung ├╝ber die verschiedenen Zahlungsmodalit├Ąten und einen etwaigen Anspruch auf Prozesskostenhilfe mit ein. Ferner m├╝ssen Solicitors ihre Mandanten dar├╝ber aufkl├Ąren, dass ihnen unter Umst├Ąnden die Kosten der Gegenpartei auferlegt werden k├Ânnen. Das erste Beratungsschreiben muss  ferner Ziele und Optionen des Mandanten sowie die Rechtslage beschreiben.

Die Honorare f├╝r eine Vertretung vor Gericht unterliegen den gesetzlichen Bestimmungen des Solicitors Act von 1974 und damit der Pr├╝fung durch das Gericht.

Barrister-Kosten

Da die Honorare f├╝r Barristers weitgehend Verhandlungssache sind und vorab vereinbart werden, gibt es weniger gesetzliche Regelungen. Der Verhaltenskodex der zust├Ąndigen Anwaltskammer, des Bar Council of England and Wales, sieht einige grunds├Ątzliche Regelungen f├╝r die Geb├╝hren und Honorare selbst├Ąndiger Barristers vor.

Gerichtskosten in UK

Auch in UK fallen Gerichtskosten an.

Informationen ├╝ber Gerichtsgeb├╝hren finden sich auf der Website der Justizverwaltung Her Majesty's Court Service. Diese Geb├╝hren fallen zus├Ątzlich zu den Anwaltskosten an. Gerichtsgeb├╝hren werden zu Beginn des Verfahrens f├Ąllig, f├╝r das sie erhoben werden; alle sonstigen Geb├╝hren und Festkosten fallen f├╝r gew├Âhnlich nach Abschluss des Verfahrens an.

Schiedsgerichtsbarkeit in UK

Der Arbitration Act regelt wesentliche Teile der Schiedsgerichtsbarkeit in der UK sowie die Anerkennung ausl├Ąndischer Schiedsurteile in UK. Dementsprechend k├Ânnen ausl├Ąndische Schiedstitel anerkannt und auch vollstreckt werden.

Das Schiedswesen auch in Grossbritannien wird stetig bedeutsamer und hat zusammen mit anderen Formen der alternativen Streitbeilegung wie Mediation eine herausragende praktische Bedeutung.

Gerichtszust├Ąndigkeit, Anerkennung und Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen

Bisher werden ausl├Ąndische Urteile auf der Basis der EUGVO anerkannt; Nach dem BREXIT existieren entsprechende Folgeregelungen.

 

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